Kamera auf alter Karte mit Polaroid FotosAls Fan der Plattform Freepik  – weil das Stöbern durch die neusten Vektorgrafiken und Illustrationen meiner Kreativität einen Anschwung gibt – bin ich heute über den Newsletter auf neusten Blogbeitrag von Carmen Moreno gestoßen. Sie erzählt von Oliver Curtis, einem Fotografen aus UK,  der es Leid war, immer die gleichen Objekte und Sehenswürdigkeiten zu fotografieren und sich entschlossen hat, seinen Fokus um 180 Grad zu verschieben.

Der Blogbeitrag hat einige Gedankenanstöße hervorgebracht, die auch auf mich zutreffen:

Manchmal ist es wichtig, die Dinge nicht so zu machen wie alle anderen.  Manchmal ist es wichtig, seinen eigenen Weg durch in der Welt zu finden. Die Welt ist zu spannend, um nur den Blickwinkel der Masse einzunehmen – egal wie großartig dieser auch sein mag.

Ich denke, dass dies auch auf jedes neue Business zutrifft. Jeder, der eine eigene, originäre Idee verfolgt, hat seinen Blickwinkel auf die Welt verändert.

“Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann” – dieses Zitat hatte ich erst kürzlich als Illustration bei Pinterest gesehen. Und auch hier passt diese Aussage. Nicht stehen bleiben und bloß nicht festfahren lassen. Einfach neugierig bleiben.

 

Die eigenen Ideen leben

Als Gründer, Durchstarter, Einsteiger – grundsätzlich als Mensch – wollen wir etwas bewegen, wollen unsere Umwelt von unserer Idee überzeugen und uns beweisen. Dazu müssen wir vielleicht manchmal einfach die Blickrichtung ändern, wie Oliver Curtis auch. Auch beim Betrachten der eigenen Zielgruppe ist das so. Häufig finden wir uns so auf unsere vermeintliche Zielgruppe fixiert, dass wir gar nicht mitbekommen, wie diese uns überhaupt sieht. Schon alleine das Wort lädt zum Festfahren ein – Zielgruppe. Das sind doch eigentlich auch nur Menschen, die eben zufällig in einigen Merkmalen übereinstimmen. So berechenbar wie unberechenbar.

Es kann demnach umso erhellender sein, auch mal die andere Position einzunehmen und die Dinge, auch die eigene Idee vielleicht, mit den Augen des Anderen zu sehen.

Und das ist es, was ich so gerne mag: Durch Ihre Ideen bin ich in der überaus dankbaren Position, die Welt immer wieder aufs Neue durch fremde Augen zu sehen. Also Danke 🙂